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Ein paar Worte zu Ostern - direkt von meiner Yogamatte

ūüßė‚Äć‚ôÄÔłŹIch durfte heute wieder eine wundersch√∂ne Yogastunde mit @Alexandra genie√üen.¬†

Alex las abschlie√üend S√§tze aus der Liebenden-G√ľte-Meditation vor.

Die S√§tze der liebenden G√ľte, auch bekannt als Metta-Meditation oder Metta-Bhavana, stammen aus der buddhistischen Tradition. Es ist schwer zu sagen, wer genau diese S√§tze verfasst hat, da sie m√ľndlich √ľberliefert und im Laufe der Zeit ver√§ndert wurden.¬†

 

Ich mag es sehr, wenn Alexandra vorliest, ich mag ihre Denkanstöße. 

Ich mag Shavasana, das zur Ruhe kommen, gleichzeitig wach und völlig entspannt zu sein, einfach los zu lassen. 

Heute viel es mir schwer mich richtig wohl zu f√ľhlen.¬†

 

Buddha war eine sehr weise Person. 

Heutzutage wissen wir jedoch Dinge, die vor 2500 Jahren unbekannt waren. Also sind Diskussionen kaum von Relevanz, was Buddha damals √ľber das Essen von Fleisch dachte. Zu seiner Zeit gab es noch keine Massentierhaltung und dieses dazu geh√∂rige uns√§gliche Leid.¬†

Auch Passagen in buddhistischen Schriften, die die Rolle von Frauen in der Gesellschaft auf traditionelle Weise beschreiben, insbesondere in Bezug auf Ehe und Familie sind heute keine mehr g√ľltigen oder zeitgem√§√üen Anleitungen f√ľr das Leben in einer modernen Gesellschaft.

‚ě°ÔłŹ Wir sind doch weit gekommen. Warum denken wir also nicht selbst √ľber moralische Fragen nach und st√ľtzen uns auf unser aktuelles Wissen √ľber die Welt?

 

Klar kann man in Ma√üen auch tierische Produkte essen und gesund bleiben. Viele wissenschaftliche Studien* zeigen jedoch, dass eine gut geplante, ausgewogene ūüĆĪrein pflanzliche Ern√§hrung genauso gesund sein kann.¬†

Viele Zivilsationskrankheiten unserer Zeit wie Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs könnten durch den Verzehr von pflanzlicher Nahrung sogar vermieden werden. 

 

Wir leben in einer Gesellschaft, in der uns fast alle Lebensmittel tagt√§glich zur Verf√ľgung stehen und wir genie√üen den Luxus, ausw√§hlen zu k√∂nnen.¬†

ūüęėH√ľlsenfr√ľchte

ūüĆĺVollkorngetreide¬†und¬†

ūü•óregionales Obst und Gem√ľse schonen den Geldbeutel

Warum also nicht zu diesen Produkten greifen?

 

ūüĆé Pflanzliche Ern√§hrung ist in den meistens F√§llen weit √∂kologischer, so dass wir genug sauberes Wasser und Nahrung f√ľr den ganzen Planeten haben w√ľrden.

 

ūüźāūüźā Thema Weidefleisch. Zweifelsohne bietet es viele N√§hrstoffe. Es ist jedoch unm√∂glich, Weidefleisch f√ľr alle bereitzustellen. Wir br√§uchten mehrere Planeten daf√ľr. So ist die Massentierhaltung unvermeidlich und verursacht jedes Jahr unvorstellbares Leid f√ľr Milliarden von Tieren - im Grunde genommen ist es f√ľr sie die H√∂lle auf Erden.

Selbst wenn wir es uns leisten k√∂nnen, Weidefleisch zu kaufen, sind wir dann berechtigt, ein Lammbaby nur aus Tradition zum Osterfest oder zum Gaumenvergn√ľgen zu t√∂ten?¬†

ūüźĄ Sind wir berechtigt, eine Kuh von ihrem Baby zu trennen, wenn es geboren wird, damit wir ihre Milch trinken k√∂nnen?

 

Wenn es ums √úberleben geht, w√§re es unvermeidlich, aber darum geht es nicht. Die ges√ľndesten Zivilisationen a√üen sehr wenig Fleisch, so dass man auch nicht sagen kann, dass es aus gesundheitlichen Gr√ľnden notwendig ist. Es ist egal, ob wir vor Tausenden von Jahren etwas Fleisch gegessen haben.¬†

 

Wichtig ist, was wir jetzt tun können. Wir können zum Supermarkt gehen und Linsen statt Hähnchenbrust kaufen, so einfach ist das. 

 

ūüĎ©‚Äćūüć≥Wer denkt, dass vegane K√ľche begrenzt und langweilig ist, dem kann ich nur sagen, dass sich meine Essensauswahl vervielf√§ltigt hat, ich jetzt viel mehr genie√üe als fr√ľher und viele neue Geschmacksrichtungen entdeckt habe. Du brauchst Ideen? Du f√ľhlst dich √ľberfordert? Melde dich gerne unverbindlich bei mir.

 

‚ÄěM√∂gen alle Wesen gl√ľcklich sein und Frieden finden. Was es auch an Lebewesen gibt, ob schwach oder stark, restlos alle, ob gro√ü oder m√§chtig, ob mittelgro√ü, ob kurz oder klein, ob sichtbar oder unsichtbar, ob nah oder fern, ob schon geboren oder einer Geburt zustrebend ‚Äď m√∂gen sie alle gl√ľcklich sein.‚Äú (Sutta-Nipata, 143-152)

 

Mir fehlten heute noch folgende Sätze. Ich schreibe sie hier:

 

  • weil Ostern naht
  • L√§mmer, leben m√∂chten und nicht d√ľrfen¬†
  • und weil Alexandra es einfach immer wieder schafft, mein Herz ein St√ľckchen weiter zu √∂ffnen.

 Lokah samastah sukhino bhavantu.

¬†Das bedeutet:¬† M√∂gen alle Lebewesen frei und gl√ľcklich sein.¬†

 

 Und das bedeutet eben auch:

 

ūüíöūüĆĪ M√∂gen alle Lebewesen frei von Angst sein.

ūüíöūüĆĪ M√∂gen alle Lebewesen frei von Panik sein.

ūüíöūüĆĪ M√∂gen alle Lebewesen frei von Leid sein.

 

¬†Eigentlich ist es einfach. F√ľr mich klingt das sehr vegan.¬†Was denkst du dar√ľber?¬†

 

Namaste und herzlichste GENIESSVEGAN Gr√ľ√üe

Deine Sandra

 

Quellenangabe: Melina, V., Craig, W., & Levin, S. (2016). Position of the Academy of Nutrition and Dietetics: Vegetarian Diets. Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics, 116(12), 1970-1980.