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Ein paar Worte zu Ostern - direkt von meiner Yogamatte

đŸ§˜â€â™€ïžIch durfte heute wieder eine wunderschöne Yogastunde mit @Alexandra genießen. 

Alex las abschließend SĂ€tze aus der Liebenden-GĂŒte-Meditation vor.

Die SĂ€tze der liebenden GĂŒte, auch bekannt als Metta-Meditation oder Metta-Bhavana, stammen aus der buddhistischen Tradition. Es ist schwer zu sagen, wer genau diese SĂ€tze verfasst hat, da sie mĂŒndlich ĂŒberliefert und im Laufe der Zeit verĂ€ndert wurden. 

 

Ich mag es sehr, wenn Alexandra vorliest, ich mag ihre DenkanstĂ¶ĂŸe. 

Ich mag Shavasana, das zur Ruhe kommen, gleichzeitig wach und völlig entspannt zu sein, einfach los zu lassen. 

Heute viel es mir schwer mich richtig wohl zu fĂŒhlen. 

 

Buddha war eine sehr weise Person. 

Heutzutage wissen wir jedoch Dinge, die vor 2500 Jahren unbekannt waren. Also sind Diskussionen kaum von Relevanz, was Buddha damals ĂŒber das Essen von Fleisch dachte. Zu seiner Zeit gab es noch keine Massentierhaltung und dieses dazu gehörige unsĂ€gliche Leid. 

Auch Passagen in buddhistischen Schriften, die die Rolle von Frauen in der Gesellschaft auf traditionelle Weise beschreiben, insbesondere in Bezug auf Ehe und Familie sind heute keine mehr gĂŒltigen oder zeitgemĂ€ĂŸen Anleitungen fĂŒr das Leben in einer modernen Gesellschaft.

âžĄïž Wir sind doch weit gekommen. Warum denken wir also nicht selbst ĂŒber moralische Fragen nach und stĂŒtzen uns auf unser aktuelles Wissen ĂŒber die Welt?

 

Klar kann man in Maßen auch tierische Produkte essen und gesund bleiben. Viele wissenschaftliche Studien* zeigen jedoch, dass eine gut geplante, ausgewogene đŸŒ±rein pflanzliche ErnĂ€hrung genauso gesund sein kann. 

Viele Zivilsationskrankheiten unserer Zeit wie Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs könnten durch den Verzehr von pflanzlicher Nahrung sogar vermieden werden. 

 

Wir leben in einer Gesellschaft, in der uns fast alle Lebensmittel tagtĂ€glich zur VerfĂŒgung stehen und wir genießen den Luxus, auswĂ€hlen zu können. 

đŸ«˜HĂŒlsenfrĂŒchte

đŸŒŸVollkorngetreide und 

đŸ„—regionales Obst und GemĂŒse schonen den Geldbeutel

Warum also nicht zu diesen Produkten greifen?

 

🌎 Pflanzliche ErnĂ€hrung ist in den meistens FĂ€llen weit ökologischer, so dass wir genug sauberes Wasser und Nahrung fĂŒr den ganzen Planeten haben wĂŒrden.

 

🐂🐂 Thema Weidefleisch. Zweifelsohne bietet es viele NĂ€hrstoffe. Es ist jedoch unmöglich, Weidefleisch fĂŒr alle bereitzustellen. Wir brĂ€uchten mehrere Planeten dafĂŒr. So ist die Massentierhaltung unvermeidlich und verursacht jedes Jahr unvorstellbares Leid fĂŒr Milliarden von Tieren - im Grunde genommen ist es fĂŒr sie die Hölle auf Erden.

Selbst wenn wir es uns leisten können, Weidefleisch zu kaufen, sind wir dann berechtigt, ein Lammbaby nur aus Tradition zum Osterfest oder zum GaumenvergnĂŒgen zu töten? 

🐄 Sind wir berechtigt, eine Kuh von ihrem Baby zu trennen, wenn es geboren wird, damit wir ihre Milch trinken können?

 

Wenn es ums Überleben geht, wĂ€re es unvermeidlich, aber darum geht es nicht. Die gesĂŒndesten Zivilisationen aßen sehr wenig Fleisch, so dass man auch nicht sagen kann, dass es aus gesundheitlichen GrĂŒnden notwendig ist. Es ist egal, ob wir vor Tausenden von Jahren etwas Fleisch gegessen haben. 

 

Wichtig ist, was wir jetzt tun können. Wir können zum Supermarkt gehen und Linsen statt HÀhnchenbrust kaufen, so einfach ist das. 

 

đŸ‘©â€đŸłWer denkt, dass vegane KĂŒche begrenzt und langweilig ist, dem kann ich nur sagen, dass sich meine Essensauswahl vervielfĂ€ltigt hat, ich jetzt viel mehr genieße als frĂŒher und viele neue Geschmacksrichtungen entdeckt habe. Du brauchst Ideen? Du fĂŒhlst dich ĂŒberfordert? Melde dich gerne unverbindlich bei mir.

 

„Mögen alle Wesen glĂŒcklich sein und Frieden finden. Was es auch an Lebewesen gibt, ob schwach oder stark, restlos alle, ob groß oder mĂ€chtig, ob mittelgroß, ob kurz oder klein, ob sichtbar oder unsichtbar, ob nah oder fern, ob schon geboren oder einer Geburt zustrebend – mögen sie alle glĂŒcklich sein.“ (Sutta-Nipata, 143-152)

 

Mir fehlten heute noch folgende SĂ€tze. Ich schreibe sie hier:

 

  • weil Ostern naht
  • LĂ€mmer, leben möchten und nicht dĂŒrfen 
  • und weil Alexandra es einfach immer wieder schafft, mein Herz ein StĂŒckchen weiter zu öffnen.

 Lokah samastah sukhino bhavantu.

 Das bedeutet:  Mögen alle Lebewesen frei und glĂŒcklich sein. 

 

 Und das bedeutet eben auch:

 

đŸ’šđŸŒ± Mögen alle Lebewesen frei von Angst sein.

đŸ’šđŸŒ± Mögen alle Lebewesen frei von Panik sein.

đŸ’šđŸŒ± Mögen alle Lebewesen frei von Leid sein.

 

 Eigentlich ist es einfach. FĂŒr mich klingt das sehr vegan. Was denkst du darĂŒber? 

 

Namaste und herzlichste GENIESSVEGAN GrĂŒĂŸe

Deine Sandra

 

Quellenangabe: Melina, V., Craig, W., & Levin, S. (2016). Position of the Academy of Nutrition and Dietetics: Vegetarian Diets. Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics, 116(12), 1970-1980.